Zahnarztpraxis
Dr. Renner
Aggensteinstr. 3
87435 Kempten
0831/18347

Behandlungsspektrum

Unser Behandlungsspektrum umfasst praktisch alle Teilbereiche der Zahnmedizin mit Ausnahme der Kieferorthopädie. Im Vordergrund stehen dabei natürlich der Zahnerhalt und die Vorsorge. Alle Maßnahmen haben zum Ziel, das natürliche Kausystem zu erhalten oder, falls erforderlich, möglichst naturnah zu restaurieren. Unsere besonderen Schwerpunkte, mit denen wir uns im Alltag, in Fortbildungen, und auch apparativ am intensivsten beschäftigen, wollen wir im Folgenden kurz vorstellen:

Implantologie

Zahnverlust wird zwar durch bessere Vorsorge und gründlichere Pflege statistisch immer seltener, aber dennoch kommt es immer wieder, auch bei jungen Menschen, zu Zahnverlust. Ursachen dafür können neben einem Zahnverlust durch Erkrankungen wie Caries und Parodontitis auch die Folgen von Unfällen oder Gewalteinwirkung sein. Auch die Nichtanlage von Zähnen führt zu Zahnlücken, die geschlossen werden sollten, um die volle Funktionsfähigkeit des Gebisses aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus wird dadurch dem Abbau des Kieferknochens durch Mangel-, Fehl oder Unterbelastung entgegengewirkt.

Eine bewährte Möglichkeit, fehlende Zähen zu ersetzen, bieten Zahnimplantate. Diese werden im Bereich der Zahnlücke in den Kiefer eingebracht, wo sie mit dem Kieferknochen einen festen Verbund eingehen. Dadurch bieten sie dem darauf befestigten Zahnersatz einen sicheren und festen Halt. Der grundsätzliche Vorteil hierbei ist, dass keine eigenen Zähne beschliffen werden müssen, um beispielsweise eine Brücke aufzunehmen, und die eigenen Zähne auch nicht zusätzlich belastet werden.

Zahnimplantate, die oftmals auch als "künstliche Zahnwurzel" bezeichnet werden, können zum Schließen von Einzelzahnlücken, aber auch von größeren Zahnlücken eingesetzt werden. Selbst umfangreiche Teilprothesen und sogar Vollprothesen lassen sich mit Hilfe von Zahnimplantaten sicher und fest im Mund befestigen. Anders als bei der herkömmlichen Befestigung von Teil- und Vollprothesen müssen Patienten bei einer Prothesenbefestigung auf Implantaten nicht befürchten, dass sich die Prothese beim Essen, Sprechen oder Lachen im Mund verschiebt oder sogar herausfällt. In den meisten Fällen kann Zahnersatz unter Zuhilfenahme von Implantaten deutlich graziler hergestellt werden als wenn er an Zähnen befestigt wird oder der Schleimhaut aufliegt.

Der Implantation voraus geht eine umfangreiche Vorplanung und Beratung. Auf der Basis von Röntgenbildern (meist auch dreidimensional, siehe dazu auch 3D-Kieferdiagnostik) und Kiefermodellen wird dabei die perfekte Positionierung bestimmt. Auf Basis dieser Angaben wird eine Bohrschablone hergestellt, unter deren Zuhilfenahme die Implantate eingebracht werden. In speziellen Fällen erfolgt dies in einem komplett digitalisierten System, die Implantation erfolgt dann sozusagen "navigiert". Im Anschluss an die Implantation muss der Implantatkörper mit dem ihm umgebenden Kieferknochen einen festen Verbund eingehen, der Fachbegriff hierfür heißt "Osseointegration", die zwischen 10 Wochen und (selten) 6 Monaten benötigt. In ganz bestimmten Fällen ist auch eine Sofortbelastung möglich. Während der Einheilzeit für die Osseointegration des Implantates erfolgt im sichtbaren Bereich eine provisorische Versorgung, ansonsten bei Bedarf. Ist das Implantat mit dem Kieferknochen verwachsen, erfolgt die endgültige Versorgung. Durch den festen Verbund mit dem Kieferknochen stellt sich bei dem Großteil der Patienten bereits nach sehr kurzer Zeit das Gefühl ein, dass es sich bei dem Implantat und einen natürlichen Zahn handelt.

Das genaue Vorgehen, und die einzuhaltende Einheilzeit hängen von sehr individuellen Faktoren ab, über die wir Sie natürlich gerne und gründlich beraten. In manchen Fällen ist auch ein Knochenaufbau erforderlich, denn Zahnverlust bringt leider häufig auch den Verlust von Kieferknochen mit sich. Hierbei kommen je nach anatomischer Situation zahlreiche Verfahren zum Einsatz, bei denen indikationsabhängig sowohl Eigenknochen als auch Knochenersatzmaterialien eingesetzt werden können. Ob diese Verfahren erforderlich sind und ob sie gleichzeitig mit der Implantation erfolgen können, ist höchst unterschiedlich und bedarf der gründlichen individuellen Untersuchung. Bei umfangreichen Behandlungen ist auch die Behandlung in Sedierung möglich.

Weitere Informationen zur zahnärztlichen Implantologie finden Sie auch unter www.implantat.de.com.

Prophylaxe

Ziel der zahnärztlichen Prophylaxe ist es, Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches vorzubeugen und diese zu vermeiden, um Zähne und Zahnfleisch dauerhaft gesund zu erhalten. Denn die natürlichen Zähne stellen selbst den besten Zahnersatz in den Schatten.

An erster Stelle bei der Prophylaxe steht die regelmäßige und gründliche häusliche Zahnpflege. Sie bildet sozusagen den Grundpfeiler aller weiteren Prophylaxe-Maßnahmen. Ohne eine regelmäßige und gründliche häusliche Zahnpflege wären die zahnärztlichen Maßnahmen langfristig nur teilweise erfolgreich. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich der für Sie sinnvollen Techniken und Hilfsmittel.

Aufbauend auf der häuslichen Zahnpflege stehen dem Zahnarzt und seinem Team verschiedene Maßnahmen zur Prophylaxe zur Verfügung. Wobei es nicht die eine Maßnahme gibt, sondern immer eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen sinnvoll ist. Dazu zählen regelmäßige, mindestens ½-jährliche Kontrolluntersuchungen, damit der Zahnarzt die sich anbahnenden Schädigungen von Zähnen und/oder Zahnfleisch frühzeitig erkennen und ihnen entgegenwirken kann.

Leider sind nicht immer alle Bereiche des Mundes der häuslichen Mundhygiene perfekt zugänglich. Vor allem wenn bereits Zahnfleischtaschen vorhanden sind, Zähne eng oder verschachtelt stehen, oder Zahnersatz eingegliedert wurde, ist es erforderlich für die perfekte Hygiene Hilfe von den "Profis" in Anspruch zu nehmen.

Unsere in umfangreichen Qualifizierungskursen und regelmäßig fortgebildeten Mitarbeiterinnen sind hierfür die idealen Partner: mit feinen Instrumenten und viel Gefühl gelingt ihnen die Reinigung für den Patienten unzugänglicher Bereiche, sei es in Zwischenräumen, am Zahnersatz, oder unterhalb des Zahnfleischsaumes. Auch die Entfernung hartnäckiger Verfärbungen, die sich zuhause einfach nicht entfernen lassen, ist unsere Spezialität.

Regelmäßige Prophylaxe ist beinahe für jedermann sinnvoll, wobei die Anfälligkeit für Karies uns Parodontitis natürlich unterschiedlich ist. Am wichtigsten ist sie für Patienten, die an einer Parodontitis leiden, denn sie bleiben in der Regel lebenslang anfällig für eine erneute Entzündung des Zahnhalteapparates. Aber auch Patienten, bei denen immer wieder eine "neue" Karies diagnostiziert wird, profitieren von der regelmäßigen professionellen Zahnreinigung deutlich. Wie häufig Sie also zur Prophylaxe kommen sollten, hängt von Ihnen ganz individuell ab. Wir sprechen nach jeder Prophylaxe-Behandlung eine Empfehlung aus, wann eine Wiedervorstellung sinnvoll ist, und helfen gerne dabei, den Termin nicht zu versäumen!

Parodontologie

Dieser aus dem Griechischen stammende Begriff bedeutet übersetzt so viel wie "Die Lehre vom Zahnhalteapparat". Der Zahnhalteapparat (lat. Parodontium) besteht aus mehreren Komponenten. Dazu gehören:

  • das Zahnfach (lat. Alveole),
  • die Wurzelhaut (lat. Desmodont),
  • den Wurzelzement (lat. Cementum) und
  • das Zahnfleisch (lat. Gingiva).

Jeder dieser Bestandteile des Zahnhalteapparates erfüllt spezielle Funktionen. Das Zahnfleisch übernimmt dabei die Aufgabe, sich wie eine Manschette um den Zahnhals zu legen und so den Übergangsbereich zwischen Zahn und Kieferknochen vor dem Eindringen von Bakterien zu schützen. Doch diese perfekte Barriere, die das Zahnfleisch bildet, kann durch harte und weiche Zahnbeläge geschwächt werden. Denn auf den Zahnbelägen siedeln sich Bakterien an. Werden diese nicht regelmäßig entfernt und gelangen zwischen Zahn und Zahnfleisch, können sie dort eine Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) hervorrufen. Als Folge dieser Entzündungen kann sich das Zahnfleisch allmählich vom Zahn ablösen und zurückbilden. Da sich einmal zurückgebildetes Zahnfleisch nicht neu bildet, wird so die eigentlich perfekte Barriere gegen Bakterien immer weiter zerstört und bietet damit den Bakterien noch mehr Möglichkeiten sich anzusiedeln und zu vermehren. Durch die für Bakterien optimalen Verhältnisse im Mund (warm und feucht) vermehren sich diese geradezu explosionsartig. Der fortschreitende Zahnfleischrückgang führt schließlich zur Bildung von Zahnfleischtaschen, in denen sich immer mehr Bakterien ansiedeln. Es kommt zur Parodontitis. Je tiefer diese Zahnfleischtaschen sind, desto schwieriger gestaltet sich deren Reinigung mit herkömmlichen Zahnpflegemitteln (Zahnbürste und Zahnseide). Bei fortschreitender Parodontitis greift die Entzündung schließlich auch auf den Kieferknochen über. Dadurch und durch das zurückgehende Zahnfleisch wird dem betroffenen Zahn nach und nach immer mehr der Halt entzogen. Eine unbehandelte Parodontitis führt so schließlich zum Zahnverlust.

Um einem Zahnverlust durch Parodontitis entgegenzuwirken dürfen die Warnsignale nicht ignoriert werden. Dazu zählen:

  • gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch,
  • blutendes Zahnfleisch bei geringsten Berührungen z. B. mit dem Zahnbürstenkopf oder bei der Verwendung von Zahnseide sowie
  • Mundgeruch, der durch Abbauprozesse der Bakterien verursacht wird.

Da eine Parodontitis ein schleichender, oftmals schmerzloser Prozess ist, wird er von vielen Menschen oftmals gar nicht oder erst sehr spät erkannt. Auch die oben aufgeführten Warnsignale werden viel zu oft ignoriert, so dass die Parodontitis schon sehr weit fortgeschritten ist, wenn sich Betroffene an ihren Zahnarzt wenden. Dabei gilt, je früher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser sind ihre Behandlungsaussichten. Da eine Parodontitis aber auch das Risiko für weitere, ernsthafte Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt erhöhen kann, ist eine gründliche Therapie bzw. Prophylaxe dieser Erkrankung auch für die Allgemeingesundheit von großer Bedeutung.

Besonders gefährdet sind Raucher, denn durch die durch Rauchen verursachte geringere Durchblutung der Gewebe ist die Abwehr des Parodonts geschwächt. Durch das Rauchen werden leider auch die Symptome der Parodontitis verschleiert – Mundgeruch fällt aufgrund des Tabakgeruches erst viel später, oder gar nicht auf, und das Zahnfleischbluten ist oft wesentlich weniger ausgeprägt.

Übrigens: die "Parodontitis" hieß früher "Parodontose", dieser Begriff gilt heute als überholt, hält sich aber immer noch hartnäckig.

Endodontologie (Wurzelkanalbehandlungen)

Zähne, deren Nerv (Pulpa) beschädigt, entzündet, oder abgestorben ist, können heutzutage durch den Zahnarzt in den meisten Fällen erhalten werden.

Die Schädigung des Nervs kann sowohl durch eine tiefe Karies als auch durch eine äußere Verletzung, z.B. einen Sportunfall, hervorgerufen werden. So können Bakterien aus der Mundhöhle in das Zahninnere eindringen und sich dort vermehren. Mitunter ruft dies eine schmerzhafte Entzündungsreaktion (Pulpitis) hervor.

Im Rahmen der Therapie dieser Erkrankung wird der Nervenkanal zunächst vollständig eröffnet und gereinigt und danach dauerhaft bakteriendicht verschlossen, um eine gute Langzeitprognose zu erzielen.

Erreicht wird dies durchfolgende Vorgehensweisen:

  • ein steriles Arbeitsumfeld
  • optische Vergrößerung durch Lupenbrillen
  • gründliche Entfernung des restlichen Nervengewebes durch besondere Spülungen
  • bewährte Wurzelfülltechniken für eine dichte und dauerhafte Wurzelfüllung
  • eine Aufbaufüllung in Adhäsivtechnik und perfekt passende Restaurationen

In manchen Fällen ist die Diagnostik der Kanalanatomie oder der chronischen Entzündungen besonders diffizil, in diesen Fällen kann eine genaue Untersuchung durch dentale Volumentomografie (DVT) sehr hilfreich sein und Befunde darstellen, welche in konventionellen Röntgenaufnahmen verborgen bleiben.

3D – Kieferdiagnostik durch DVT

Die Welt ist dreidimensional! Und natürlich auch die Anatomie. Seit jeher stehen die Menschen vor dem Problem, wie sie dreidimensionale Strukturen zweidimensional, auf einem Blatt Papier, abbilden können – denken Sie nur an Landkarten, Baupläne, perspektivische Zeichnungen, Fotos, Filme, oder eben "normale" Röntgenbilder.

In vielen Fällen ist es sinnvoll, hilfreich, und manchmal sogar zwingend, anatomische Strukturen dreidimensional darzustellen, um zum Beispiel Krankheitsprozesse bei komplizierten Strukturen zu erkennen oder anatomische Verhältnisse korrekt beurteilen zu können. Dies gelingt durch die Dentale Volumen Tomografie (DVT). Vor allem die Planung von Implantationen hat sich durch diese Technik enorm weiterentwickelt. Die Schädigung wichtiger Strukturen, wie Nerven oder Kieferhöhle, ist durch eine exakte Planung praktisch ausgeschlossen.

Auch bei der Diagnostik chronischer Entzündungsprozesse (apicale Aufhellungen, chronische "Herde") leistet die DVT sehr wertvolle Hilfe. Oftmals werden Befunde erkannt, die im konventionellen, zweidimensionalen Röntgen unerkannt bleiben. Vor allem bei Zähnen mit mehreren Wurzeln, die sich im "normalen" Bild überlagern, hilft die DVT.

Wir bieten diese Form der Diagnostik, auch für externe Überweiser, schon viele Jahre an. Durch die Möglichkeit, auch sehr kleine Bereiche untersuchen zu können, und durch eine spezielle, gerätetypische Dosisreduzierung, ist die Röntgenexposition gering. Bei Bedarf stehen aber auch Aufnahmevolumina zur Verfügung, auf denen der gesamte Ober- und Unterkiefer dargestellt werden können.

Überweiser erhalten die Aufnahmedaten auf CD-ROM oder DVD komplett mit einer Viewer-Software, und bei Bedarf auch als DICOM Datensatz zum Import in Planungsprogramme wie zum Beispiel "Simplant®" oder "CoDiagnostix®".

Zahnerhaltung

Nichts geht über die eigenen Zähne. Sie dienen bei der Nahrungsaufnahme nicht nur dazu, die Nahrung abzubeißen, festzuhalten und zu zerkleinern, sondern sind hauptverantwortlich dafür, dass wir beispielsweise S- oder Zisch-Laute richtig aussprechen können. Darüber hinaus sind sie auch dafür zuständig den Kieferknochen durch ständige Belastung vor dem Abbau zu bewahren. Somit steht die Zahnerhaltung immer im Vordergrund. Das gilt übrigens auch schon für die ersten Zähne, die Milchzähne. Auch wenn sie durch die bleibenden Zähne ersetzt werden, dürfen sie bei der Zahnreinigung, Mundhygiene und zahnärztlichen Kontrolle dennoch nicht vernachlässigt werden.

Der zahnmedizinische Bereich der Zahnerhaltung gliedert sich auf in die Teilbereiche:

  • Prophylaxe
  • Kariologie
  • Parodontologie
  • Endodontologie

Mit Abstand an erster Stelle stehen bei der Zahnerhaltung verschiedene Maßnahmen zur Prophylaxe. Denn diese dienen dazu, das Auftreten von Zahndefekten gänzlich zu vermeiden. Neben einer regelmäßigen und gründlichen häuslichen Zahnpflege und Mundhygiene gehören die regelmäßigen Kontrollen durch den Zahnarzt ebenso dazu wie die Versiegelung der Fissuren und die professionelle Zahnreinigung.

Doch auch, wenn bereits ein Zahndefekt eingetreten ist, stehen dem Zahnarzt in Abhängigkeit von Art und Schwere des jeweiligen Zahndefekts mehrere Möglichkeiten zur Erhaltung der natürlichen Zähne zur Verfügung. Zahnfüllungen, Inlays, Kronen und Veneers dienen dabei zur Wiederherstellung der natürlichen Form und damit zugleich auch der Wiederherstellung der vollen Funktionsfähigkeit des betreffenden Zahnes. Aber auch Zähne, deren Wurzeln geschädigt sind, können, von wenigen Ausnahmen abgesehen, behandelt und bleibend versorgt werden. Das gleiche gilt sogar für abgebrochene Zähne. Auch diese können unter bestimmten Umständen erhalten und bleibend versorgt werden.

Zahnersatz

Wenn Zähne verloren gehen – sei es durch Unfall, Nichtanlage von Zähnen, oder durch Zahnerkrankungen - so gibt es zahlreiche Möglichkeiten sie zu ersetzen. Von der minimalinvasiven vollkeramischen Klebebrücke, um Beispiel für den Ersatz eines nicht angelegten seitlichen Schneidezahnes beim Jugendlichen, über die klassische Brücke, welche nach wie vor Verwendung findet, bis hin zu abnehmbaren Zahnersatz, reicht das Spektrum des "Zahnersatzes".

Grundsätzlich wird dabei "festsitzender Zahnersatz" von "herausnehmbaren Zahnersatz" unterschieden, wobei festsitzender Zahnersatz entweder mit oder ohne Implantate fest im Mund eingesetzt wird. Oftmals vergessen Patienten über die Jahre sogar, ob und wo ein "Ersatzzahn" eingegliedert wurde.

Abnehmbarer Zahnersatz?

In manchen Situationen kann es sinnvoll sein, Zahnersatz so zu konstruieren, dass der Patient ihn zur Mundpflege entfernt, und sofort danach wieder eingliedert. Eine optimale Pflege wäre anders nicht möglich. Wenn dieser Zahnersatz beispielsweise auf Implantaten fixiert ist, so ist er absolut funktionstüchtig und stellt funktional keinen Kompromiss dar.

Mögliche Versorgungen

Fast alle Varianten des Zahnersatzes profitieren von Implantaten, da die Versorgungen dann meist graziler, stabiler, und weniger belastend für die anderen Zähne sind. Auch moderne zahntechnische Herstellungsverfahren wie CAD/CAM, Frästechnik, und vollkeramische Verfahren machen den modernen Zahnersatz ästhetisch hochwertiger und oftmals gleichzeitig stabiler und trotzdem graziler. Was aber in Ihrer konkreten Situation die beste Versorgung ist, und welche Alternativen zur Verfügung stehen, darüber beraten wir Sie gerne.

Ästhetische rekonstruktive Zahnheilkunde

Der Mund ist bekanntlich nicht nur zum Essen da! Sprechen, Lächeln, Lachen sind essentiell in unserem Alltag, und das sollten wir selbstsicher tun können. Selbstbewusst Lachen zu können, und sich nicht für seine Zähne, sei es wegen Farbe, Stellung, Form, oder unansehnlichen Restaurationen zu schämen, ist im Alltag essentiell.

Von einer dezenten Zahnaufhellung durch Bleichen "Bleaching", über kleine Füllungen mit modernen Werkstoffen (Composites), bis hin zu totalen Rekonstruktionen aller Zähne gelingt es uns heute dank moderner Techniken und Werkstoffe, sowie einer gewissenhaften Planung und Ausführung, dass sich Restaurationen praktisch "unsichtbar" einfügen.

Keramikveneers, Verblendschalen oder Teilkronen aus transluzenten Keramiken helfen uns Zähne großflächig und stabil zu restaurieren, und dabei auch ihre Farbe, Form, und Zahnstellung zu ändern. Bei Nichtanlagen von Frontzähnen sind, gerade bei Jugendlichen, Adhäsivbrücken (Klebebrücken) aus Vollkeramik eine tolle Alterative zu Implantaten. Der schonende Umgang mit der eigenen Zahnsubstanz hat bei all diesen Verfahren natürlich oberste Priorität.

Dank der modernen keramischen Werkstoffe gehören dunkle Kronenränder, "stumpfe" und "tote" Zahnfarben sowie überkonturierte Kronen der Vergangenheit an. Wir arbeiten ausschließlich mit lokalen im Allgäu ansässigen Meisterlaboren zusammen, damit kurze Wege und ein persönliches Kennenlernen zu einem perfekten ästhetischen Ergebnis beitragen, schließlich gehört zu jedem Zahn auch ein Mensch zu dem er passen muss!